Wir dürfen das „Dritte Alter“ nicht vergessen!


Es ist mir eine Herzensangelegenheit mich für die Luxemburger im „Dritten Alter“ einzusetzen. Es wäre sicherlich schön, wenn die landläufige Behauptung „alt und glücklich“ für alle Senioren in Luxemburg gelten würde.

Viele Ältere in Luxemburg haben Sorgen, manche sogar Angst um ihre Existenz, ihre körperliche oder geistige Gesundheit, ihre häuslichen Finanzen. Denn die bekannten Problemfelder wie Gesundheit, Pflege oder Wohnungsnot wird auch auf dem Rücken der Senioren ausgetragen.

Beispiel Gesundheit: Gerade im „Dritten Alter“ ist man auf die Konsultation beim Arzt und zahlreiche Medikamente angewiesen. Gerade hier geraten Senioren oft in Not. Es darf nicht sein, dass durch Zuzahlungen und die Streichung von Medikamenten aus der Rückerstattungsliste der CNS gerade alte Menschen um ihre Gesundheit und ihre Finanzen bangen müssen.

Beispiel Pflege: Menschen im „Dritten Alter“ dürfen bei der Pflege nicht in ein festgezurrtes Korsett von Pflegemaßnahmen im Rahmen festgelegter Pflegestufen gepresst werden. Notwendige Hilfeleistungen müssen erste Priorität bekommen. Pflege kann und darf nicht billig sein!

Beispiel Wohnungsnot: Menschen im „Dritten Alter“ sind fest mit ihrer Bleibe verwurzelt. Gerade im Mietsektor dürfen Senioren nicht um des Profitwillens zur Aufgabe ihrer Wohnung und zur Suche einer neuen Bleibe gezwungen werden. Hier muss im Interesse der Senioren gehandelt werden. Man darf die Menschen im „Dritten Alter“ nicht vergessen!

Beispiel Rente: Dass Witwen nach drei Jahren Auszahlung der Witwenrente plötzlich von Steuerklasse 2 in die Steuerklasse 1 rutschen und dadurch erhebliche Einkommensverluste hinnehmen müssen, muss endlich abgeschafft werden!

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