Was mir besonders wichtig ist: Tiere, Lëtzebuergesch und Senioren!



Am Sonntag ist nun Nationalwahl. Ich möchte deshalb noch einmal auf die Themen eingehen, die mir, neben den zahlreichen anderen Themen besonders am Herzen liegen. 


Neben der Tatsache, dass Tiere endlich eine Stimme in der Chamber brauchen, liegt mir besonders unsere Nationalsprache am Herzen. Es kann und darf in unserem Land nicht sein, dass gerade ältere Menschen inzwischen Angst haben, ihre Nationalsprache zu sprechen. Sich schämen, wenn sie Lëtzebuergesch reden. Nur weil im Einzelhandel, in Krankenhäusern oder Arztpraxen nur noch Französisch gesprochen wird. Ich bin stolz, dass wir Luxemburger in unserem Land mindestens drei Sprachen beherrschen – Lëtzebuergesch, Französisch und Deutsch. Doch Lëtzebuergesch ist ein Stück der Luxemburger Identität! Ich wehre mich gegen den Ausverkauf des Luxemburgischen. Unsere Sprache muss man fördern, nicht abschaffen! 


Und unsere Senioren liegen mir besonders am Herzen! Es darf nicht sein, dass Menschen, die ihr Leben lang hart gearbeitet haben, im „dritten Alter“ bestraft werden. Ich finde es einfach schrecklich, dass in Altersheimen und Einrichtungen des betreuten Wohnens in ganz Luxemburg kein Platz ist. Dass Menschen auf Wartelisten mit weit über einhundert Namen pro Altenheim stehen. Dass die Wartezeiten inzwischen mehr als ein Jahr ausmachen. Und dass erst Menschen wegsterben müssen, um anderen Platz in einem Altenheim zu machen.  Es darf nicht sein, dass Rentner, die ihr  Leben lang gearbeitet und brav ihre Steuern bezahlt haben, auch noch bestraft werden, wenn der Partner stirbt. Es darf nicht sein, dass die Witwenrente nach drei Jahren deutlich gekürzt wird, weil man in eine andere Steuerklasse rutscht.


Unsere Politik aber 30 Millionen Euro für einen Pavillon auf der Weltausstellung in Dubai oder mehr als 800.000 Euro für ein neues Logo auf unseren Polizeiwagen ausgibt. Für mich ist es wichtig, sich für die Luxemburger im „Dritten Alter“ einzusetzen. Es wäre sicherlich schön, wenn die landläufige Behauptung „alt und glücklich“ für alle Senioren in Luxemburg gelten würde.

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