Tierschutz ist Klimaschutz



Europa muss umdenken – und zwar konsequent. Es wird kaum einem Luxemburger entgangen sein: Ich setze mich klar und deutlich und entschieden für den Tierschutz ein. Nicht nur in Luxemburg. Wenn es uns gelingt, die Rechte der Tiere zu stärken, lösen wir gleichzeitig das größte Problem, das die Menschheit heutzutage zu lösen hat: die Klimakatastrophe.

Es hängt zusammen! Wer etwas gegen Massentierhaltung unternimmt, tut etwas für den Klimaschutz. Das hat World-Watch-Institute schon vor Langem festgestellt: 51 Prozent aller klimaschädlichen Gase werden durch die Tierhaltung verursacht.

Doch durch Massentierhaltung drohen noch ganz andere Gefahren. Der hemmungslose Einsatz von Antibiotika gehört mit seinen Folgen dazu. Ganz zu schweigen von Tiertransporten, über die ich bereits viel gesagt habe. Dazu kommt der massenhafte Gülle-Anfall.

Ich will niemanden dazu bringen, Vegetarier zu werden. Aber die Europäische Union muss etwas gegen Tierfabriken unternehmen. Und die Verbraucher aufklären, unter welchen Bedingungen diese Tiere gehalten werden.

Das gilt übrigens weltweit. Denn für die Tierhaltung schwinden die letzten Regenwälder immer schneller. Europa muss endlich erkennen: Unser Hunger nach Fleisch holzt den südamerikanischen Regenwald ab. Mit einer sinnvollen EU-Abgaben-Politik kann Europa gegensteuern.

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