Stoppt Transporte zur Tierquälerei



Mehr Tierschutz ist in Luxemburg dringend nötig. Das habe ich an dieser Stelle schon oft betont. Denn was hier im Land für die Tiere getan wird, ist noch zu wenig. Was möglich ist, wird derzeit in Norddeutschland offenkundig. Dort haben zwei Landkreise ein Export-Verbot für Rinder ausgesprochen. Das waren die Kreise Steinburg und Rendsburg-Eckernförde. In Luxemburg haben vielleicht einige diese Namen noch nie gehört, was dort geschieht ist aber vorbildlich. Die Verwaltungen haben verboten, Rinder in die Türkei, Jemen, Libanon, Marokko, Algerien, Ägypten, Aserbaidschan, Syrien, Jordanien, Kasachstan, Kirgistan Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan zu exportieren.

An den Spitzen der dortigen Veterinär-Ämter stehen Tierärztinnen. Die haben massive Bedenken gegenüber „tierquälerischen Viehtransporten“ und „grausamen Praktiken in den Schlachthöfen“. Die Veterinärinnen sagen deutlich: „Tierquälerei ist nicht mit der Berufsordnung als Tierarzt zu vereinbaren“ und „Transportgenehmigungen in diese Länder könnten als „Beihilfe zur Tierquälerei“ strafbar sein.

Es ist traurig, dass die EU so etwas noch erlaubt, und nicht mehr auf solche Menschen wie diese Veterinärinnen hört. Es wird deutlich, dass wir endlich ein europäisches Tierschutzgesetz brauchen. Und wir brauchen Politiker, die sich für unsere Tiere einsetzen und nicht nur reden, sondern handeln.

Es reicht mit der Tierquälerei – wir Piraten setzen uns für Mensch und Tier ein.

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