Singles bei außerschulischer Betreuung massiv benachteiligt



Singles werden bei der Kindererziehung benachteiligt. Besonders dann, wenn sie sich in eine neue Partnerschaft begeben. Nicht nur, dass es Singles grundsätzlich schwer haben, mit Kindern einen neuen Partner zu finden. Sie werden vom Luxemburger Staat auch noch dafür bestraft.


Für die außerschulische Betreuung der Kinder bekommen Eltern vom Staat einen „Chèques-Service“. Der war bis zu Reform der Familienpolitik durch die aktuelle Regierung ausschließlich abhängig vom Einkommen des Elternteils. Inzwischen ist es anders! Und dies ist alles andere als gerecht!


Findet der Single mit Kindern einen neuen Partner, werden beide Einkommen der neuen Lebensgemeinschaft für den „Chèques-Service“ zugrunde gelegt. Damit sinkt der staatliche Zuschuss für die außerschulische Betreuung drastisch! Für mich ist dies eine nicht zumutbare Bestrafung von Singles mit Kindern. In einer neuen Beziehung, wird der betroffene Elternteil in der Regel nicht das fehlende Geld beim neuen Lebensgefährten einfordern. Sondern er wird mit dem plötzlich fehlenden Geld zurechtkommen müssen!


Diese Vorgehensweise betrachte ich aber auch als eine Bestrafung von Menschen, die sich einen Partner mit Kindern ausgesucht haben. Das darf nicht sein! Genauso wenig, wie das der Betrag des „Chèques-Service“ sich am Bruttogehalt der beiden Partner orientiert. Hier wird ein Einkommen zugrunde gelegt, dass real überhaupt nicht existiert!

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