Schluss mit unwürdigen Tiertransporten



Die Europawahl im Mai kann zu einem Meilenstein werden! Es kann das Datum werden, an dem die Europäische Union mit dem Thema Tierschutz endlich ernstmacht. Auch wenn die EU sich darum gekümmert hat, dass es Hühner jetzt besser gehen soll – es bleibt extrem viel zu tun. Vor allem, was Tiertransporte anbelangt.


Quer durch ganz Europa werden Tiere transportiert. Schweine, Rinder. Von Bauernhöfen im Norden zu Schlachthöfen im Südosten. Oft sind die tagelang unterwegs – und nicht selten bleiben sie in ihrem Anhänger, während die Zugmaschine gewechselt wird.


Und eben weil dort die ganze Europäische Union betroffen ist, kann dieses Problem nur sinnvoll bekämpft werden, wenn es auf EU-Basis angegangen wird.


Es darf nicht nur einheitlich geregelt sein, wie lange mit wieviel Platz welche Tiere mit welchem Futter und wieviel Wasser transportiert werden dürfen – es muss auch klar geregelt sein, wie Verstöße dagegen geahndet werden.


Denn das ist reine Tierquälerei!


Für die muss es harte Strafe geben, die so schmerzhaft sind, dass es sich nicht mehr lohnt, Schweine, Kühe und Rinder unter katastrophalen Bedingungen quer über den Kontinent zu kutschieren. Und sinnvollerweise müssen die Regeln so sein, dass nicht die jeweiligen Fahrer die härtesten Strafen bekommen, sondern ihre Auftraggeber. Die EU darf nicht so blind sein, den letzten in der Kette abzustrafen.


Das zeigt: Ins EU-Parlament müssen mehr echte Tierschützer einziehen, damit es Mensch und Tier besser geht.


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