Mitreden bei der Agrarpolitik



Eines der Kernthemen, die die EU in den kommenden fünf Jahren angeht, ist die Gemeinsame Agrarpolitik. Das klingt für Unbeteiligte furchtbar langweilig. Aber genau das sind die Diskussionen und Debatten, die am Ende über die Zukunft der ganzen Welt entscheiden!

Wie wollen wir in der Zukunft unsere Nahrung produzieren? Wer soll sie produzieren? Und welche Ressourcen werden dafür verbraucht werden?

Das sind zentrale Fragen, die unsere Leben und unsere Zukunft bestimmen.

Darauf müssen Antworten gefunden werden. Und wir dürfen die Antworten nicht denen überlassen, die ohne Rücksicht nur mit Blick auf schnelle Gewinne entscheiden. Und auch da geht es um Tiere. Wie dürfen unsere Nutztiere gehakten werden? Welches Leben sollen die führen, die dazu gedacht sind, am Ende dieses Lebens unsere Nahrung zu sein. Ich habe da klare Vorstellungen. Die reichen von Platz über Sauberkeit bis zu Hygiene. Und dazu gehört der Einsatz für Chemie.

Wer sich mit dem Thema auseinandersetzt, erkennt schnell: Da gibt es völlig verrückte Dinge. Etwa der Einsatz von Antibiotika im Stall. Aber es gibt noch viel mehr Angewohnheiten, unter die ein Schlussstrich gezogen werden muss.

Es kommt aber mehr dazu. Die Überfischung der Meere muss beendet werden.

Und wir müssen uns darüber im Klaren sein, mit welchen Mitteln wir den Ackerbau unterstützen. Damit meine ich gar nicht zuerst Geld für Bauern. Da geht es mir um die Chemie, mit denen gedüngt wird. Da müssen wir extrem vorsichtig sein. Denn wir haben nur eine Erde, die uns alle ernährt. Und die dürfen wir nicht kaputtmachen.

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