Mehr Tierschutz – nicht weniger!



Europa macht Rückschritte. Der Satz trifft definitiv zu, wenn es um den Tierschutz geht. Das ist absehbar, wenn sich an der Zusammensetzung des Parlaments nicht etwas Grundlegendes ändert. Denn die Landwirtschafts-Politik der Union steuert einen klaren Kurs: Es geht um Wettbewerbs-Fähigkeit der Bauern. Nachhaltigkeit und ökologischer Landbau spielen eine deutlich kleinere Rolle.

Es steht schon fest, dass es für die „Gemeinsame Agrarpolitik“ weniger Geld gibt. Der Topf bekommt fünf Prozent weniger Geld fürs Budget. Damit wird der Tierschutz nach hinten gerückt.

Das muss dringend verhindert werden – durch neue politische Akzente. Denn kein Thema zeigt wie dieses, wie sehr sich die EU und ihre Kommission von den Bürgern der Europäischen Union entfernt haben. Umfragen stellen immer wieder fest: Die Menschen glauben, dass zum Schutz der Tiere noch immer viel zu wenig getan wird.

Dass ich dieser Meinung bin, ist kein Geheimnis. In den Tierschutz muss mehr, nicht weniger, investiert werden. Tierschutz in der Nutztierhaltung muss dringend thematisiert werden. Denn viele Schweinehaltungen in Europa sind nichts anderes als eine riesengroße Schweinerei den Tieren gegenüber. Rindern und Geflügel geht es nicht besser.

Wenn Fleischproduktion zur Industrie geworden ist, spielt das Leid der Tiere keine Rolle mehr. Das muss aufhören. Und dafür setze ich mich ein.

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