Luxemburg braucht endlich einen Tierfriedhof

Aktualisiert: 23. Juli 2018


Das Miteinander von Mensch und Tier hat sich grundlegend gewandelt. Haustiere sind Lebewesen, sind Familienmitglied, ein Freund, der einen eine sehr lange Zeit begleitet. Hunde werden zwischen zwölf und 16 Jahre alt, Katzen bis zu 20 Jahre. Wenn dann der langjährige Begleiter stirbt, sollte der Mensch die Möglichkeit haben, seinem Tier auch eine würdige letzte Ruhestätte zu geben. Deshalb braucht Luxemburg endlich einen Tierfriedhof.

Für den wahren Tierfreund ist es ein Trauma, daran zu denken, dass sein tierischer Begleiter nach seinem Tod in einer modernen Abdeckerei auf dem Fließband mit allerlei anderem organischen Müll entsorgt werden soll. Tierfriedhöfe sind keine Modeerscheinung. Sein Haustier zu beerdigen hat beispielsweise in Frankreich schon eine sehr lange Tradition. So gibt es nicht nur in Frankreich, sondern auch in unseren Nachbarländern Belgien und Deutschland schon lange Tierfriedhöfe.

Jede Luxemburger Gemeinde wäre durchaus in der Lage einen kleinen Tierfriedhof zu betreiben. Durch den Verkauf oder die Verpachtung eines gemeindeeigenen Grundstücks für die Errichtung und den Betrieb eines Tierfriedhofs können ein Verkaufserlös oder Pachteinnahmen erzielt und der Pflegeaufwand für das Grundstück eingespart werden. Selbst in Eigenregie wären Einnahmen möglich, wenn man den Aufwand, den eine Gemeinde mit der Unterhaltung eines Tierfriedhofs hat, einem notwendigen Erlös gegenüberstellt.

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