Keller-Vermehrern das Handwerk legen


„Tierschutz hört nicht an den Landesgrenzen auf.“ Ich sage den Satz immer wieder. Weil er wichtig ist. Er betrifft nicht nur schlechte Haltung. Mangel-Ernährung und Brutalität gegenüber Tieren. Es geht um deutlich mehr.

Tierquälerei beginnt in vielen Fällen schon mit dem Start ins Leben gerade von jungen Welpen. Da treiben Keller-Vermehrer und Hinterhof-Züchter ihr Unwesen. Welpen werden geboren von völlig ausgemergelten Hündinnen, die immer und immer wieder gedeckt werden, ohne ihnen Ruhephasen zu gönnen. Weil sie nicht als Lebewesen mit Gefühlen gesehen werden, sondern wie eine Ware behandelt werden, die möglichst rasch Gewinn bringen muss.

Es reicht nicht, solchen skrupellosen Hunde-Vermehrern, die den Namen „Züchter“ nicht verdienen, in Luxemburg das Handwerk zu legen. Denn der Gang über die Grenze ist schnell gemacht. Für die Hunde-Verkäufer. Und auch für Käufer, die durch scheinbar günstige Angebote gelockt werden.

Hier macht es nur Sinn, europaweit einzuschreiten und einen deutlichen Schlussstrich zu ziehen. Das sind wir nicht nur den Tieren schuldig – das sind wir auch uns selbst schuldig. Und unserem Gewissen.

Es reicht jetzt mit der Tierquälerei – und deshalb kandidiere ich für das Europaparlament. Für eine bessere Zukunft – für Mensch und Tier.

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