Furchtbare Tötungsstationen


Tierschutz muss ihren Platz in der Gesellschaft haben. Er muss den Platz einnehmen, den er verdient. Und zwar in ganz Europa. Darauf kommt es an. Eine meiner schlimmsten Erfahrungen als Tierschützer habe ich in Rumänien gemacht. Ein EU-Land! 75 Hunde habe ich dort aus einer Tötungsstation geholt.

Was ich gesehen habe, war kaum zu ertragen. Die Bedingungen in dieser Station waren furchtbar. Die Tiere lagen in ihren eigenen Exkrementen, sie hatten sich selbst aufgegeben und nur noch auf den Tod gewartet.

Das schockiert mich! Und es macht mich wütend, weil demokratisch gewählte Politiker in ganz Europa nichts dagegen unternehmen. Ich bin mir sicher, dass ihre Wähler solche Stationen in Europa nicht dulden wollen. Aber unsere bisherigen Politiker verschließen ihre Augen vor dem Problem.

Damit muss endlich Schluss sein. Es geht zu weit mit der Tierquälerei in Europa. In Luxemburg müssen wir da vor der eigenen Tür kehren. Immerhin gibt es hier immer noch Drück- und Treibjagden. Wer weiß schon, dass mehr als 60 Prozent der Tiere, die dabei von Kugeln getroffen werden, sich noch stunden- oder tagelang durch die Wälder schleifen, bis sie elend und qualvoll eingehen?

Zum Wohl des Tieres ist das nicht. Es reicht mit der Tierquälerei. Endgültig. In Luxemburg und in ganz Europa.

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