Die Politkolumne: Ich befreie lieber Tiere aus echten Käfigen



Die meisten wissen, dass Tierschutz für mich persönlich eines der wichtigsten Themen überhaupt ist. Ich bin davon überzeugt, dass genau dieses Thema nur europäisch diskutiert werden kann. Alles andere macht keinen Sinn. Tierschutz hört nicht an nationalen Grenzen auf.

Und während andere mit spektakulären Aktionen auf sich aufmerksam machen wollen, packe ich lieber an. Sicher: Man kann sich vor den Augen der nationalen Presse in Pappkäfige stecken lassen. Das bringt bestimmt ein paar Wählerstimmen. Aber den Tieren bringt es nichts. Ich persönlich befreie lieber Tiere aus überhitzten Autos und aus echten Zirkus-Käfigen. Das sehen zwar weniger Menschen, aber es hilft besser.

Bei Käfigen denke ich übrigens immer wieder an Tiere, die ganz böse missbraucht werden. Und da muss eingeschritten werden. Immer noch gibt es Tierversuche selbst in den Fällen, in denen es längst alternative Methoden gibt. Es ist also unnötiges Leid, das diesen Tieren zugefügt wird. Das muss innerhalb der gesamten EU verboten werden – und dafür setze ich mich ein. Wenn es nur durch nationale Gesetze verboten wird, weichen die Pharmakonzerne einfach über die Grenze aus.

Europa macht Sinn. Weil wir viel nur gemeinsam erreichen können. Deshalb engagiere ich mich. In Europa, für Europa und für einen europäischen Tierschutz.

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