Der Status von Scheidungskindern muss geändert werden



Durch das neue Scheidungsgesetz brauchen Kinder einen effizienteren Schutz durch das Recht, ihre Zukunft mitbestimmen zu können. Ein Kind hat nach meiner Auffassung das Recht, mit beiden Eltern wie auch mit nahestehenden Verwandten nach einer Scheidung Kontakt zu pflegen. Genauso wie das Recht, den Kontakt zu verweigern. Jedes Urteil, dass sich gegen den Willen des Kindes richtet, ist ein fundamentaler Verstoß gegen das Menschenrecht.

Jedes Kind hat ein Recht auf einen Anwalt seines Vertrauens, der über einen Elternteil, zusammen mit einem Psychologen, der das Vertrauen des Kindes geniest, bestimmt wird. Damit fällt die Fremdbestimmung des Kindes durch einen von der Justiz bestimmten „Kinderanwalt“ weg.


Soll ein Kind einem Elternteil zugesprochen werden, müssen alle Beteiligten an einen Tisch. Es darf auf keinen Fall über den Kopf des Kindes entschieden werden. Dazu gehören das Kind, die Eltern, der Hausarzt und der Psychologe des Vertrauens. Das Kind muss im Mittelpunkt stehen – und nicht die Bedürfnisse eines einzelnen Elternteils.

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