Der Osten braucht ein eigenes Krankenhaus



Luxemburg hat alles andere als eine optimale Gesundheitsversorgung – auch wenn die derzeitige Gesundheitsministerin das Gegenteil behauptetet. Dazu gehört auch die lokale Notversorgung von akut gefährdeten Patienten. Während im Zentrum, im Süden und im Norden eine Versorgung von erkrankten Menschen und Notfallpatienten durch Krankenhäuser gewährleistet ist, fehlt im Osten eine solche Einrichtung. Was der Osten dringend braucht, eine ein Hospital für die optimale Erstversorgung von akut erkrankten Menschen.


Es kann und darf nicht sein, dass Menschen die verunglücken, einen Schlaganfall oder Herzinfarkt erleiden, bis zu einer Stunde mit dem Rettungswagen brauchen, um in einem Krankenhaus endlich einer optimalen Erstversorgung zugeführt werden. Gerade in solchen Fällen zählt jede Sekunde. Und jede Sekunde die ein Mensch zusätzlich beim Transport verliert, ist eine Sekunde zu viel!


Ein Menschenleben ist unbezahlbar. Deshalb kann die Forderung für die Menschen im Osten nur lauten: Wir brauchen ein eigenes Krankenhaus! Was nutzt uns für Millionen Euro ein Velodrom zu Mondorf? Wichtiger wäre ein Krankenhaus an einem zentralen Ort im Osten! Man muss politisch nur die richtigen Prioritäten setzen!

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